youvo GLIMPSE #5 Anna, Bea & Lukas für i-med vision

Veröffentlicht am: 18.09.2016 | Geschrieben von: Anne-Sophie Pahl

Da ist er: Unser neuer GLIMPSE! Und diesmal mit einem ganz besonderen Projekt, an dem gleich drei kreative Köpfe zusammengearbeitet haben...

Anna und ihre KommilitonInnen Bea und Lukas haben ein Kommunikationskonzept für i-med vision erarbeitet und erzählen heute in unserem neuen GLIMPSE von der Zusammenarbeit und warum reale Projekte an der Uni ein Win-Win für alle sind.

Woher kennt Ihr Euch denn und könnt Ihr Euch kurz vorstellen?

Wir studieren gemeinsam an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch-Gmünd im Masterstudiengang Strategische Gestaltung. Wir kommen alle aus unterschiedlichen Bereichen: Anna hat zuvor MultiMediaArt, Bea Innenarchitektur und Lukas Industriedesign studiert.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, ein youvo-Projekt an der Hochschule umzusetzen?

Die meisten Projekte an unserer Hochschule sind fiktiv. Zur Abwechslung wollten wir deshalb gerne ein reales Projekt für unser Studienfach „Kommunikationsstrategien“ machen. Anna kannte youvo bereits und hat sich dort deshalb auf die Suche nach einem passenden Projekt gemacht.

Was habt ihr in der Zusammenarbeit mit Bärbel und Markus von i-med gelernt und wie habt ihr die Arbeit innerhalb Eures Teams organisiert?

Es hat Spaß gemacht mit so engagierten Projektpartnern zusammenzuarbeiten. Dabei haben sie uns stets viel Vertrauen entgegengebracht und wir konnten sehr eigenverantwortlich vorgehen. Bei der Projektorganisation im Team sind wir recht flexibel gewesen. Wir haben die Aufgaben phasenweise verteilt und uns regelmäßig Feedback von imed geholt um zu überprüfen ob unsere Richtung stimmt.

Von links nach rechts: Lukas, Bea und Anna

Gab es während des Entwicklungsprozesses wichtige Zwischenschritte oder Erkenntnisse?

Eine wichtige Erkenntnis für die Strategie war, dass eine Organisation wie imed in Südafrika ganz andere Kommunikationsaufgaben hat als in Deutschland und deswegen auch anders auftreten muss.

Was glaubt Ihr kann Kommunikation für soziale Organisationen wie i med vision bewegen?

Eine widersprüchliche Kommunikation nach innen und außen schwächt das Auftreten von sozialen Organisationen. NGOs müssen in ihre Außenwirkung genauso viel investieren wie Wirtschaftsunternehmen. Schließlich hängt von ihr ab, wieviel Unterstützung sie erhalten – sowohl finanziell als auch personell.

Was bedeutet für Euch die Arbeit für ein soziales Anliegen? Inwieweit unterscheidet sich diese von einem kommerziellen Auftrag?

Während des Studiums haben wir noch leichter die Möglichkeit uns sozial zu engagieren. Später, während der Berufstätigkeit, werden wir noch viele kommerzielle Aufträge bearbeiten und deshalb weniger Gelegenheit haben unsere Zeit für einen gemeinnützigen Zweck zu investieren.

Die reale Zusammenarbeit war eine echte Bereicherung.

Wie war das youvo Projekt in Euren Hochschulalltag eingebettet? Gab es Schwierigkeiten beim Zeitmanagement oder haben sich die Uni und das Engagement vielmehr gegenseitig bereichert?

Es war reiner Zufall, dass die Aufgabenstellung von youvo so gut zu unserem Studienprojekt gepasst hat. Wir haben dann zwar etwas mehr Arbeit reingesteckt als von der Hochschule gefordert war, aber der Mehraufwand hat sich im Rahmen gehalten und die reale Zusammenarbeit war eine echte Bereicherung.

Gibt es etwas, das ihr anderen Studierenden mitgeben möchtet, die überlegen sich für ein soziales Projekt zu engagieren? Wo seht ihr Herausforderungen und wo Potential?

Wir können es anderen Studierenden nur empfehlen eine Zusammenarbeit über youvo zu starten. Es lohnt sich definitiv ein reales Projekt auch im Hochschulkontext zu machen, weil man viel mehr Gelegenheiten hat etwas Neues zu lernen. Außerdem ist es toll wenn ein Projekt auch außerhalb der Hochschule einen Nutzen erfüllt.
Da NGOs oft über geringe finanzielle Mittel verfügen stellt die Zusammenarbeit mit Studenten eine Win-Win Situation dar und es macht viel mehr Spaß für einen guten Zweck zu arbeiten.
 

Ganz vielen Dank für das spannende Interview!

Wenn Ihr die „andere Seite“ der Zusammenarbeit kennenlernen wollt, lest das Interview mit Bärbel von i med vision.

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